Wurstsalat: „Put a lot of love in it“!

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Mit Liebe gekocht schmeckt’s einfach am besten, weiß Alexandra Palla. Seit 2011 teilt die Wienerin auf ihrem RoughCutBlog Rezepte und Geschichten aus ihrer Küche mit ihren Lesern. Ihre eigenen und die Lieblingsrezepte ihrer beiden Töchter hat sie jetzt liebevoll in einem bunten Kochbuch zusammengefasst.

© Melanie Limbeck, www.dasmundwerk.at

© Melanie Limbeck, http://www.dasmundwerk.at

Dass mit Liebe kochen nicht unbedingt aufwändiger sein oder länger dauern muss, beweisen vor allem die Kategorien #Ruckzuck und #Easypeasy.

Darunter finden sich praktische Rezepte für die schnelle Wochentagsküche wie flott herausebrutzelte Augsburger, zitronig frische Hühnerspieße als Comfort Food oder Popcorn mit Speck und Rosmarin für den gemütlichen Filmabend. Jedes von ihnen mit einer charmanten Anekdote abgeschmeckt.

© 2014 Alexandra Palla

Wenn es unter der Woche einmal schnell gehen muss und die Küche ausnahmsweise kalt bleibt, schnippelt Alexandra kurzerhand nach RoughCut-Manier eine Kranzl Extra, Eier und Gemüse und tischt zuhause einen beliebten Heurigen-Klassiker auf: Wurstsalat, mit Liebe zubereitet versteht sich. Wir empfehlen dafür den Extra Kranz im Naturdarm vom Bio-Schwein.

 Wurstsalat aus „Put a lot of love in it“ (2 Portionen)

© 2014 Alexandra Palla

© 2014 Alexandra Palla

Zutaten:

220 g Kranzl Extra

4 Eier

1 Salatgurke

1 Paprika

1 Zwiebel

500 g Paradeiser

Hesperiden-Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, (ev. Kernöl)

 

Zubereitung:

1. Eier hart kochen.

2. Kranzl-Extra schälen, in Halbräder oder Stifte schneiden, mit Zwiebel und Gemüse am Teller anrichten.

3. Mit dem Dressing aus Öl, Essig und Gewürzen marinieren, geschältes Ei darüber und wer mag, träufelt jetzt noch Kernöl darüber.

Lamm zum Osterfest

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Neben dem Osterschinken kommt zum Osterfest vor allem eines auf den Tisch: Lamm. Aber weshalb eigentlich? Das Lamm ist das klassische Opfertier im Alten Testament. Es gilt als Zeichen des Lebens und steht im Christentum für die Unschuld Jesus. Die Juden schlachteten zum Gedenken an Gott zum Pessachfest ein Lamm. Dieser Brauch wurde von den Christen übernomen, die Lammfleisch unter den Kirchenaltar legten, wo es geweiht und anschließend am Auferstehungstag als erste Speise verzehrt wurde. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts blieb der Lammbraten fixer Bestandteil der österlichen Festtafel. Später wurde es Brauch, Hasen oder Fasane statt Lamm aufzutragen und es fanden Hasenjagden statt, die bis zum Karfreitag beendet sein mussten. In unserem heutigen Osterbrauchtum ist das Lamm in erster Linie beim Osterfrühstück am Gründonnerstag in Form von gebackenen süßen Osterlämmern aus Biskuitteig präsent. Im griechisch-orthodoxen Christentum spielt Lammfleisch zu Ostern auch heute noch eine wichtige Rolle.

Wir lassen den alten Brauch mit einem köstlichen Rezept von unserem Kochbox-Koch Peter Troißinger für Gebratenes Lammrückenfilet mit Rosmarinpolenta und Mediterranem Fenchelgemüse wieder aufleben.

Wir wünschen guten Appetit und genüssliche Osterfeiertage! Tipp: Werfen Sie einen Blick auf unsere Oster-Angebote.

© Porcella

© Porcella

Zutaten für 4 Personen:

800 g Lammrückenfilet

Salz

Olivenöl

1 Glas Porcella Feine Sauce vom Lamm

Sauce (gebundener Geflügelfond):

200 g Porcella Fond vom Geflügel

10 g Maizena

Mediterranes Fenchelgemüse:

2 Stk Fenchel

8 Stk getrocknete Tomaten in Öl

1 El schwarze Oliven

4 Stk eingelegte Zwiebel in Essig

1 Stk Knoblauchzehe

80 g gebundener Geflügelfond

Rosmarin-Polenta:

200 g Wasser

200 g Porcella Fond vom Geflügel

80 g Polenta

2 Zweige Rosmarin, gezupft gehackt

6 EL Olivenöl

Salz

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 160 Grad Celsius Umluft vorheizen. Die Fettauflage mit einem scharfen Messer einschneiden, rundherum salzen.
  2. Das Fleisch in einer Pfanne mit Olivenöl bei scharfer Hitze auf der Fettauflage anbraten bis es goldbraun und knusprig ist. Danach auf allen Seiten kurz anbraten.
  3. Für 10 Minuten ins Backrohr schieben. Nach dem Herausnehmen 5 Minuten in Alufolie gewickelt rasten lassen.
  4. Für die Sauce: Geflügelfond aufkochen und mit Maizena binden.

Tipp: Die Sauce können Sie mit folgenden Zutaten nach Belieben abwandeln. Hier ein paar Vorschläge: Salzzitrone – Martini Bianco / Zitronen Thymian – Averna / Rosmarin – Fermentierter Schwarzer Knoblauch

Für das Mediterrane Fenchelgemüse: Fenchel von Grün und Strunk befreien und in feine Scheiben schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren.

  1. Fenchel und Knoblauch zusammen im Öl der eingelegten Tomaten anbraten. Oliven und getrocknete Tomaten zugeben.
  2. Gebundenen Geflügelfond hinzufügen und alles zusammen durchschwenken. Abschließend salzen.
  3. Für die Rosmarin-Polenta: Wasser mit Salz und Olivenöl aufkochen, Polenta unter ständigem Rühren zugeben, aufkochen lassen und auf kleiner Hitze 30 Minuten leicht köcheln lassen. Währenddessen immer wieder umrühren und Rosmarin zugeben. Mit Olivenöl und Salz abschmecken.

Olga Hess und die Wiener Küche

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Bei einem Kochbuch zur Wiener Küche denkt man schnell einmal an den goldenen Plachutta, vielleicht auch an die Süddeutsche Küche der Katharina Prato. Dass wir auch heute noch viele Speisen aus der k.u.k. Monarchie und von Völkern, die in dieser vereint waren, unverfälscht genießen können, verdanken wir aber insbesondere einem Wiener Ehepaar: Olga und Adolf Hess. Mit ihrer „Sammlung von Kochrezepten der Bildungsanstalt für Koch- und Haushaltungsschullehren und der Kochschule der Gastwirte in Wien“ ist es ihnen Anfang des letzten Jahrhunderts gelungen, urtypische Nationalspeisen zu bewahren und mit den sich wandelnden Ernährungs- und Zubereitungsgewohnheiten zu vereinbaren.

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Das umfassende Standardwerk stammt aus einer Zeit, in der nach der Schlachtung alle verwertbaren Teile eines Tiers verarbeitet und verzehrt wurden. Daher wird der Fleischkunde mit den verschiedenen Fleischsorten darin ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wie Rezepten mit Herz, Nieren, Leber, Lunge oder Kalbsbries. Vielleicht mit ein Grund dafür, dass bis heute Gerichte wie Beuschel in den echten Wiener Beiseln auf keiner Speisekarte fehlen. In Hess „Wiener Küche“ ist jedem Fleischstück ein ausführlicher Absatz gewidmet, der seine Position, Beschaffenheit und die daraus gefolgerte ideale Zubereitungsmethode erläutert. Ein Wissen, das heute immer weniger Menschen teilen, weil es für uns angesichts der immer gleichen Filet- und Steakstücke in der Fleischtheke überflüssig geworden ist.

Aus Hess "Wiener Küche"

Aus Hess „Wiener Küche“

Olga und Adolf Hess sind aus der Wiener Küche, insbesondere jener für Fleischliebhaber, jedenfalls genauso wenig wegzudenken wie Rindssuppen, Wiener und Butterschnitzel oder die Vielzahl an herrlichen Braten. Deshalb möchten wir euch einige Auszüge aus dem Buch nicht vorenthalten. Diesmal stellen wir das Rezept für Speckbraten vor, für das wir das Hüferl vom Waldviertler Blondvieh empfehlen.

Speckbraten (Rindsbraten, Boeuf piqué) 

Zutaten:

1 1/2 kg Rindfleisch

10 dkg (100 g) Speck

Salz und Pfeffer

1/2 (ca. 80 g) Petersilienwurzel

1/8 (ca.40 g) Selleriewurzel

1/2 (ca. 80 g) Gelbe Rübe

1/2 (ca. 50 g) Zwiebel

20 Pfefferkörner, 10 Neugewürzkörner, 1/2 Lorbeerblatt, 1 Prise Thymian, Ingwer, Muskatnuß

10 dgk (100 g) Fett

1/8 l Rotwein

4 dkg (40 g) Brot

Wasser oder Rindsuppe zum Aufgießen

 

Zubereitung:

Das Rindfleisch (Hieferschwanzel oder Hieferscherzel) wird geklopft, längs der Faser mit fingerdick geschnittenen Speckstreifen derart gespickt, daß man in das Fleisch zuerst ein Loch sticht, dann mit dem Kochlöffelstiel nachhilft und nun die Streifen einzieht.

Das Fleisch wird mit Salz und Pfeffer eingerieben und auf in Fett angeröstetem Wurzelwerk un Zwiebeln unter öftrem Begießen mit dem eigenen Saft und unter Nachgießen mit Wasser oder Suppe ziemlich wiechgebraten.

Dann wird etwas Fett abgeschöpft, das eingeweichte Brot, die Gewürze und Rotwein dazugegeben, mit Wasser aufgegossen und das Fleisch fertiggedünstet. Der Saft wird zuletzt grob passiert.

Tipp: Frankfurter Braten – Man verwendet in Wiener Gasthäusern an Stelle Des Speckes oder außer ihm geschälte, gekochte Frankfurter Würstel zum Durchziehen des Fleisches, und zwar in der Weise, daß die quer aufgeschnittenen Portionen ein mosaikartiges Bild ergeben.

Beigaben: Nudeln, Reis, Hohlnudeln, Erdäpfelknödel, Kartoffelröllchen u.a.

Rotes vs. Weißes Fleisch

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In unseren Köpfen ist verankert, dass weißes Fleisch unserer Gesundheit zuträglicher ist als rotes Fleisch, weshalb wir dieses rotem Fleisch vorziehen sollten. Aber wieso ist das eigentlich so? Ist diese Behauptung als eine Art Grundsatz gesunder Ernährung zu verstehen oder wirkt sich rotes Fleisch doch nicht nachteilig auf unser Wohlbefinden aus?

Wir wollen es genau wissen und versuchen dem schlechten Image von rotem Fleisch auf den Grund zu gehen.

Was ist überhaupt rotes und was weißes Fleisch?
Der Farbunterschied im Fleisch ergibt sich durch das Muskelprotein Myoglobin, das den Sauerstoff aus dem Blut aufnimmt und zu den Muskelzellen weitertransportiert. Ist die Konzentration des Myoglobins im Fleisch besonders hoch, hat dieses eine satte dunkelrote Farbe, wie beispielsweise beim Rindfleisch ersichtlich. Ist der Gehalt an Myoglobin niedriger – wie etwa beim Schwein – erscheint das Fleisch heller.

Wird das Fleisch gebraten oder gekocht, denaturiert (= Veränderung der Struktur) das Muskelprotein und ein gräulicher Farbton entsteht.

Zum roten Fleisch werden Rind, Kalb, Schwein, Schaf, Lamm, Ziege, Pferd, Kaninchen und Wild (Hirsch, Reh, Wildschein, Hase) gezählt. Unter die Kategorie weißes Fleisch fallen Geflügel (Huhn, Truthahn bzw. Pute, Gans, Ente, Taube) sowie Wildgeflügel (Wildente, Fasan, Rebhuhn, Strauß, Perlhuhn, Wachtel).

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Weißes Fleisch ist gesünder als rotes Fleisch – was ist dran?
Ernährungsphysiologisch wird weißes Fleisch gegenüber rotem Fleisch gerne als wertvoller dargestellt, da es weniger Energie – und somit Kalorien – liefert, fett-und cholesterinärmer ist und zudem Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen vorbeugt. Der (erhöhte) Verzehr von rotem Fleisch wird hingegen gerne in Verbindung mit (Darm-) Krebs- und koronaren Herzerkrankungen genannt. Grundlage für die Verbreitung dieser Annahmen liefern Studien, deren Resultate gerne plakativ über diverse Medien verbreitet werden und so an die Öffentlichkeit gelangen. Die Berichterstattung fällt nicht selten zugunsten der guten Schlagzeile recht einseitig aus. Nicht immer werden Zusammenhänge erwähnt, die wichtig für das Verstehen der Ergebnisse wären. In den Köpfen der meisten Konsumenten bleiben somit nur die Headlines verankert.

Klar betont werden muss, dass man rotes und weißes Fleisch nicht pauschal in die Kategorien „gut“ und „schlecht“ einteilen kann. Welcher der beiden Fleischtypen gesünder für den menschlichen Körper ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist die aufgenommene Menge entscheidend, zum anderen die Zubereitungsart (Stichwort: Vitaminschwund durch zu große Hitze).

Zudem gibt es große Unterschiede bezüglich des Energie- und Nährstoffgehalts des Fleisch: an ein und demselben Tier finden sich sowohl fette als auch magere Teilstücke, d.h. mageres Schweine- und Rindfleisch ist bzgl. seines Fett- und Cholesteringehalts vergleichbar mit Puten- und Hühnerfleisch.

Sichtbares Fett können Fettphobiker zusätzlich entfernen. Eine Überlegung wäre dies z. B. beim Verzehr einer Hühnerbrust mit Haut wert, da diese 6x so viel Fett enthält, wie eine blanke Hühnerbrust.

Fleischqualität und -verarbeitung machen den Unterschied
Rotes Fleisch weist im Allgemeinen mehr Mineralstoffe (v. a. Eisen, Zink und Selen) und Vitamine (Vitamin A, B1, B2, B6, B12, Pantothensäure, Niacin) als weißes Fleisch auf. Zu beachten gilt jedoch, dass die Haltungsbedingungen – egal bei welchem Fleisch – einen wesentlichen Einfluss auf dessen Nährstoffgehalt haben. Ebenso verändert die Weiterverarbeitung des Fleischs – wie z. B. das Räuchern, Pökeln oder der Einsatz von Konservierungsmitteln – diese Zusammensetzung.

Wenn es also darum geht, die Auswirkungen von Fleisch auf die menschliche Gesundheit zu bewerten, ist es ganz entscheidend aufzuzeigen, um Fleisch welcher Qualität es handelt. Vor allem bei Studienberichten sollte deutlich deklariert werden, von woher das Fleisch stammt, das untersucht wurde. Ebenso muss klar und deutlich zwischen rotem Fleisch in seiner „Rohform“ und weiterverarbeitetem, roten Fleisch unterschieden werden. Gerne werden beide Begriffe in einen Topf geworfen, wenn vom Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen und Krebs gesprochen wird.

Beispiel Rind: Unterschiede zwischen Mast- und Weiderind
Bezüglich ihrer ernährungsphysiologischen Wertigkeit unterscheidet sich Fleisch von Mast- und Weiderind maßgeblich voneinander. Ein Hauptgrund hierfür liegt in der Aufnahme verschiedener Futtermittel. Der Einfluss auf die Fettsäurezusammensetzung ist hiervon am deutlichsten betroffen. Weiderinder weisen einen geringeren Gesamtfettanteil auf als Mastrinder. Zudem ist ihr Anteil an Ω-3 Fettsäure und konjugierter Linolsäure – die beide der Gesundheit sehr zuträglich sind – wesentlich höher. Bei den Nährstoffen finden sich ebenfalls höhere Konzentrationen an Carotinoiden, Vitamin E und Mineralien wie Kalium, Eisen, Zink, Phosphor und Natrium beim Weiderind.

Résumé: Die Abwechslung macht‘s
Bei rotem und weißem Fleisch kann nicht zwischen gesund und ungesund oder gut und schlecht unterteilt werden. Es gibt keinen Grund dazu, rotes Fleisch zu meiden oder dies zur Gänze aus dem Ernährungsplan zu streichen. Ernährung sollte sich abwechslungsreich und ausgewogen gestalten, damit sich ernährungsphysiologische Vorteile und Nachteile die Waage halten können.

2 Kochevents mit Peter Troißinger

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Die richtigen Zutaten sind für Küchenmeister Peter Troißinger die Basis für gute Küche. „Mit guten Produkten hat man weniger Arbeit und mehr Genuss“ lautet sein Credo und gleichzeitig der Leitsatz für seine zweiteilige Kochevent-Reihe zusammen mit Porcella und Miele. An zwei Nachmittagen im März und April wird in der Miele Galerie Wien mit Porcella Fleischraritäten aus biologischer Landwirtschaft und den von Peter entwickelten Porcella Saucen & Fonds aufgekocht und Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein.

Kochevent 2: „Eine gute Basis“ – 23. März, 14 Uhr

GuteBasis_442x249Beim ersten Kochevent lernen Sie die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Fonds und Saucen kennen und holen sich Tipps, wie Sie diese am besten als Grundlage für raffinierte Gerichte mit Fleisch vom Waldviertler Blondvieh und Bio-Kalb einsetzen. Gemeinsam mit Peter Troißinger bereiten Sie 4 Gänge mit einigen Abwandlungsmöglichkeiten – von kalten und warmen Vorspeisen über Suppen bis hin zu Hauptspeisen – zu. Anschließend werden die frisch gekochten Gerichte in gemütlicher Runde und mit Getränkebegleitung verkostet.

Appetit bekommen? Melden Sie sich auf der Miele-Seite zum Termin an.

Kochevent 2: „Porcella Saucen & Fonds treffen auf Fermentation“ – 17. April, 14 Uhr

FondsSaucen_442x249Der zweite Termin verspricht eine Erweiterung des geschmacklichen Spektrums. Neben dem kreativen Einsatz der Porcella Saucen und Fonds steht die Zubereitung und Verwendung selbst fermentierter Würzpasten, Pickles und milchsauer vergorenem Gemüse im Vordergrund. Mit diesen bereiten Sie und Peter Troißinger vier Gänge rund um Kalbszunge und Bries, Kalbsbrust, Hüftsteak und Ochsenschlepp vom Waldviertler Blondvieh zu, die Sie im Anschluss genießen. Am Ende des Kochnachmittags nehmen Sie alle Rezepte sowie ein Glas selbstgemachte Würzpaste mit nachhause.

Sie möchten mehr über die Fermentationsküche erfahren? Hier geht’s zum Termin auf der Miele-Seite.

 

Beef Tacos aus „Auf die Hand“

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Manchmal dürfen Messer und Gabel ruhig in der Bestecklade bleiben und stattdessen die Hände zupacken. Dass es sich bei Fingerfood nicht automatisch um schnödes Fast Food handeln muss und was dabei herauskommt, wenn man hochwertigen Genuss in Form von Sandwiches, Burgern und Toast auf die Hand bekommt, zeigt Stevan Paul in seinem aktuellen Kochbuch, das übrigens von Porcella-Mitbegründerin Miriam gestaltet wurde.

Ob Küchenfeier, Stehparty oder ein gemütlicher Abend zuhause, Fingerfood lässt sich zwischen Kücheninsel und Sofa genauso gut genießen wie zwischen Tür und Angel. Wir haben in Stevans „Auf die Hand – Fingerfood & Abendbrote“ geschmökert und stellen Ihnen das Rezept für Beef Tacos vor. Zum Nachkochen empfehlen wir Ihnen den Lungenbraten oder das Schulter Scherzel vom Waldviertler Blondvieh.

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Rezept für 6–8 Portionen:
BEEF (10 Stunden plus 10 Minuten)
750 g Rindfleisch (bei Vatos Tacos kommt nur feinstes Filet in den Topf, es eignen sich aber auch Nacken, Schulter oder Querrippe) in 1 cm große Würfel schneiden. 1 große Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein würfeln. 350 g Fleischtomaten entstrunken und fein würfeln. Grüne Serrano-Chili- Schote (hui, scharf!, nach Geschmack!) fein würfeln. 2 EL Olivenöl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin hell anbraten, Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Mit 1 EL edelsüßem Paprikapulver, 1 TL Kaffeepulver,
1/2 TL gemahlenem Piment, 1/2 TL Kreuzkümmel und 1 TL Zucker bestäuben und unterrühren. Tomate und Chili unterrühren. Mit Salz würzen. Mit 1 L kräftiger Rinderbrühe auffüllen. Zugedeckt bei milder Hitze 9 Stunden leicht siedend garen lassen. 1 weitere Stunde offen leicht einkochen.

SCHARFE ROTE TOMATEN-SALSA „BITCH SLAP“ (10 Minuten)
600 g rote Fleischtomaten entstrunken, Fruchtfleisch grob würfeln. ó Zwiebel fein würfeln. Habanero-Pfefferschote nach Geschmack klein schneiden (Vorsicht, mörderscharf!). Mit 1 TL Sonnenblumenöl, 1–2 TL Mescal oder Tequila und 1 Msp. Kreuzkümmel würzen. 2–4 Korianderzweige zugeben und alles grob pürieren. Mit Meersalz würzen. Die Sauce lässt sich auch halbieren: einen Teil als Grundsauce verwenden, nur den anderen Teil für die Mutigen mit Habanero schärfen.

MILDE GRÜNE TOMATEN-SALSA „GREEN VELVET “ (25 Minuten)
600 g grüne Tomaten entstrunken, Fruchtfleisch grob würfeln. 1/2 Zwiebel fein würfeln, 1 Knoblauchzehe in Scheiben schneiden. Wenig Jalapeño-Pfefferschoten nach Geschmack klein schneiden (die Sauce soll nur mild-pikant sein). 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, alle Zutaten mit 2 EL Zucker hineingeben, salzen und bei milder Hitze 10–12 Minuten schmoren. Abkühlen und mit dem Saft von 1 Limette pürieren.

GUACAMOLE-CREME (GUACAMOLELOVE) (10 Minuten)
2 Avocados entsteinen, Fruchtfleisch aus den Schalen lösen und mit dem Saft von 1/2–1 Limette, 1 Prise Zucker und 1 TL Olivenöl im Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

TACOS (ergibt ca. 24–30 kleine Tacos, 50 Minuten)
400 g Mehl (Type 405) und 100 g Maismehl mit 2 TL Salz mischen. 300 ml Wasser und 4 EL Olivenöl zugeben und zu einem weichen Teig verkneten. Zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Zwei Bögen Backpapier mehlen, Teig dazwischen nacheinander
in 8 Portionen dünn ausrollen. Mit einem Ausstechring (11 cm Ø) Tacofladen ausstechen und auf einer bemehlten Fläche mit Klarsichtfolie bedeckt ablegen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Tacos portionsweise bei mittlerer Hitze erst von einer, dann von der anderen Seite je 1–2 Minuten braten. Herausnehmen, gebackene Tacos übereinander stapeln und im Ofen bei 50 Grad warm halten.

TIPPS: Wenn Sie Tacos vorbereiten wollen, breiten Sie die fertig gebackenen Tacos vor der Party auf Blechen im Ofen aus, besprühen sie mit etwas Wasser und erwärmen sie vor dem Servieren in wenigen Minuten bei 50 Grad.
Wenn Sie gekaufte Tacos verwenden, müssen Sie diese nur noch in der Pfanne in Öl kurz hellbraun braten.

Beef Tacos aus "Auf die Hand"

Beef Tacos aus „Auf die Hand“

Alte Nutztierrassen sind wertvoll

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Viele alte Nutztierrassen sind heutzutage als stark gefährdet anzusehen. Verantwortlich für ihren Rückgang sind einerseits industrialisierte Haltungsbedingungen und andererseits gewandelte Konsumentenpräferenzen.

Auch wenn dank der Bemühungen weniger Landwirte wieder Produkte von Mangalitza Schweinen oder Sulmtaler Hühnern vermarktet werden, reicht die Entstehung einer solch kleinen Nische nicht aus, um diese vom Aussterben betroffenen Nutztiere auch zukünftig zu erhalten. Aber was macht diese alten Nutztiere überhaupt so besonders und wie können sie erhalten bleiben? Auf jeden Fall ein interessantes Thema, das in Nachhaltigkeitsdebatten nicht übersehen werden sollte!

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Übergang von extensiver zu intensiver Tierhaltung
Nach Ende des zweiten Weltkrieg begann die Industrialisierung der Landwirtschaft und Nutztierhaltung rapide fortzuschreiten. Die extensive Weidehaltung, die wenig bis gar keine Zufütterung benötigte, wurde von der Stallhaltung mit intensiver Fütterung abgelöst. Langsam wachsende Weidetiere wurden von schnellwüchsigen Rassen ersetzt.

Die sinkende Nachfrage ehemals bewährter Nutztierrassen führt dazu, dass ihre Populationen kleiner werden, wodurch es vermehrt zu Inzucht und dem Verlust genetischer Diversität kommt.

Warum wir bedrohte Nutztierrassen erhalten sollten

  • Gene als wertvolle Ressource
    Das genetische Potenzial gefährdeter Nutztierrassen ist bis heute nur wenig untersucht. In Hinblick auf die durch den Menschen hervorgerufenen – zum Großteil noch unvorhersehbaren – Umweltänderungen, ist diese Ressource jedoch als sehr wertvoll anzusehen. Einzelne Rassen könnten sich als resistent gegenüber neu auftretenden Krankheiten erweisen oder durch ihre Robustheit wesentlich besser an klimatische Bedingungen angepasst sein, wodurch eine deutliche Überlegenheit gegenüber den heutzutage verbreiteten Nutztierrassen gegeben wäre.
  • Verlust von Potenzial
    Durch das Zurückdrängen alter Nutztierrassen besteht die große Gefahr des Genverlusts, d. h. die Möglichkeit neue Eigenschaften in Hochleistungslinien einzukreuzen, ist nicht mehr gegeben. Durch diese verringerte genetische Variation kann somit keine Anpassung an neue Gegebenheiten vorgenommen werden.
  • Veränderte Konsumentenvorlieben
    Neben veränderten Umweltbedingungen betrifft der Verlust von Genen auch neue gesellschaftliche Ansprüche. Verbraucherbedürfnisse können sich – womöglich auch durch neue ernährungsspezifische Erkenntnisse – ändern und dadurch bestimmte Produkteigenschaften wieder gefragt werden.
  • Bewahrung des Kulturerbes
    Neben ihrer Bedeutsamkeit als Quelle genetischer Vielfalt, stellen gefährdete Nutztierrasen auch ein wichtiges Kulturgut dar. Seit tausenden von Jahren werden sie domestiziert und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer bäuerlichen Kultur, dem mit Achtung und Respekt entgegengetreten werden sollte.

Résumé: Die Nachfrage bestimmt das Angebot
Die Züchtungsziele innerhalb der Nutztierhaltung haben sich von Qualität zu Hochleistung verlagert. Diesem Ist-Zustand können die Verbraucher entgegen wirken, indem diese die Vorteile alter Nutztierrassen wieder zu schätzen wissen. Erst wenn die Nachfrage und somit auch der wirtschaftliche Nutzen größer werden, werden die Bestände gefährdeter Rassen wieder wachsen und auch kommenden Generationen erhalten bleiben. Nicht umsonst heißt es bei Slow Food „Essen, was wir retten wollen“.

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Gekochter Kalbshals mit Schalotten

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Gekochter Kalbshals © Thomas Hüttl

Gekochter Kalbshals © Thomas Hüttl

Wenn Eventkoch Thomas Hüttl bei den Kochkursen in seinem Kochatelier Fleischgerichte kocht, greift er gerne zu Bio-Fleischraritäten von Porcella – wie etwa dem Hals vom Bio-Kalb, den er mit Schalotten und Wintergemüse im Zitronensud zubereitet.

Wer selbst einmal zusammen mit Thomas kochen und sich von ihm ein paar Kniffe in der Küche abschauen möchte, kann das in seinen Kochkursen tun – von verschiedenen Grundkursen über Feiertagsküche bis hin zu „Fleisch im Ganzen“ ist alles dabei.

ZUTATEN für 4 Personen:

1kg Kalbshals (in große Ragoutstücke geschnitten)
Weißwein (z.B. Grüner Veltliner)
Rindssuppe
300g Wurzelgemüse
150-200g Schalotten
500g Erdäpfel (speckig)
1-2 Zitronen (Saft und etwas Schale)
Butterschmalz
Butter
Olivenöl
2 Lorbeerblätter
Salz und Weißer Pfeffer

Kalbfleisch rundum einmal anbraten, mit Weißwein ablöschen und Suppe aufgießen.
Lorbeer, etwas Weißen Pfeffer und ein wenig Zitronensaft und Schale zugeben. Ca. 50-60 Minuten weich dünsten.
In der Zwischenzeit das Wurzelgemüse schälen, in mundgerechte Stücke schneiden, in etwas Butter anschwitzen lassen, salzen und zugedeckt auf ganz kleiner Flamme 15-20 Minuten dünsten lassen. Währenddessen die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und zu dem Wurzelgemüse geben.
Danach die Schalotten schälen, die kleinen ganz lassen, die größeren halbieren oder sogar vierteln (Achtung: immer so, dass das Stück noch am Strunk zusammenhält!) und in Butter mild anbraten, Zucker zugeben und glacieren (wenn, dann nur ganz leicht Farbe nehmen lassen).
Wenn das Fleisch weich ist bzw. beinahe zur Gänze weich ist, alles an Gemüse zugeben und nochmals mind. 10 Minuten zusammen kochen.
Mit Zitronensaft, -schale, Salz, viel Butter und Olivenöl abschmecken.
In Suppentellern/-schalen mit Schnittlauch oder Jungzwiebel bestreut servieren. Eventuell nochmals etwas Olivenöl darauf träufeln.

Dazu empfiehlt Thomas den Grüner Veltliner 2011 von Karner.

Peters ultimative Weihnachts-Tipps

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Unser Küchenmeister Peter Troißinger weiß, worauf es zu achten gilt, damit Weihnachten ein Fest und nicht vom Chaos regiert wird. Mit uns teilt er sein Wissen rund um die ideale Vorbereitung des Weihnachtsmenüs mit vielen Tipps und genauso viel Witz – damit Sie auch in der Nacht vor Heilig Abend ruhig schlafen können.

Peter weiß wie Weihnachten zum Fest wird

Peter Troißinger weiß wie Weihnachten zum Fest wird

Tipps fürs perfekte Weihnachten
Versuchen Sie das ganze Jahr über mit Ihrer Familie und den Verwandten gut auszukommen, dann sind nämlich die Feiertage, wo man auf einmal den ganzen Tag oder im extrem Fall mehrere TAGE!!! mit diesen Gesichtern verbringen muss, nur halb so schlimm. Ein wenig Alkohol schadet natürlich auch nicht. Aber haben Sie um Gottes Willen alle ihre Weihnachtseinkäufe bis spätestens 21. Dezember erledigt (glauben Sie mir, Ihr Norwegischer Räucherlachs wird so lange halten) und tragen Sie dafür Sorge, dass Sie das Haus bis zum 26. Dezember nicht mehr verlassen müssen, um womöglich noch Lebensmittel oder Verbandszeug zu kaufen (Ausnahme: die Heilige Messe am 24. oder, wie für mich immer, am 25. morgens). Man muss allerdings sagen, hier ist der Haushalt im Vorteil, der eine große Tiefkühltruhe hat.

Vorbereitung ist das halbe Weihnachten
Am 23. fangen Sie an das Weihnachtsmenü vorzubereiten. Da Sie wahrscheinlich am 24. in Festtagsstimmung den ganzen Tag über Alkohol konsumieren werden, wirkt sich das auch auf Ihre Arbeitsgeschwindigkeit und Ihre Fingerfertigkeit aus (Verletzungsgefahr). Vor allem das Gemüse und die Beilagen wie z.B. Rotkraut, Semmelfülle, Saucen und Dips lassen sich gut vorbereiten. Auch das Geflügel kann schon gefüllt und gewürzt werden. Keine Angst, die trockene Luft im Kühlschrank wirkt sich positiv auf die Haut aus und die Gans oder Ente wird dadurch schön knusprig. Eine andere Möglichkeit ist auch die Gans oder Ente gefüllt und gewürzt mit Wasser bedeckt in einem Topf 10 lang Minuten zu kochen, sie aus dem Topf zu nehmen und so vorbereitet dann am nächsten Tag einfach nur mehr ins Rohr zu schieben. Das bietet den Vorteil, dass man dann auch gleich genügend Fond hat, um eine köstliche Soße zu ziehen.
Beim Gänsebraten würde ich dann noch mit Apfelsaft ablöschen und beim Entenbraten mit Orangensaft. Wollen Sie allerdings nicht für andere Aufgaben eingeteilt werden wie etwa Christbaumschmücken, Kachelofen einheizen oder, Gott behüte, Schneeschaufeln…, dann machen Sie alles erst am 24. – das hat auch seine Vorteile.

25. Dezember: der Tag danach
Das größte Problem ist, dass Ihnen höchstwahrscheinlich das frische Brot schon am 25. Dezember ausgeht. Darum frisches qualitativ hochwertiges Brot kaufen und sofort ins Gefrierfach damit. Bei Bedarf dann bei 180 Grad 15 Minuten lang aufbacken. Ihr großer Auftritt!

Hier noch ein Tipp fürs Fondue:
Falls Sie Weihnachten mit Ihren Großeltern feiern (woran grundsätzlich nichts auszusetzten ist – es gibt dann ja auch mehr Geschenke) und sich entschließen, Fondue oder Raclette zu machen, sollten Sie auf der Hut sein und auch einen Plan B parat haben. Es könnte nämlich gut passieren, dass Opa nach einer Stunde Mini-Fleischstücke in heißem Öl confieren und zwei Kilo Brot schön langsam der Kragen platzt und die Frage aufkommt, ob wir noch im Krieg sind. Spätestens jetzt sollten Sie einen Bröselfetzen oder ähnliches in der Hinterhand haben, um den Festtag zu retten.

Reisfleisch aus “Einer für alles”

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Mit jedem Blatt, das vom Baum fällt, wächst der Appetit auf wärmende Schmorgerichte. Um die Herbstzeit zu genießen, braucht es nicht viel – außer vielleicht etwas Zeit. Eine Vielfalt an Gerichten lässt sich nämlich in nur einem Topf zubereiten. Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner und Julian Riess (Hg.) haben diesem jetzt ein ganzes Kochbuch gewidmet, das im Christian Brandstätter Verlag erschienen ist. Grafisch gestaltet hat das 208 Seiten umfassende Werk übrigens Porcella Mitbegründerin Miriam. Wir stellen euch einen österreichischen Klassiker aus „Einer für alles – 80 Rezepte und ein Topf“ vor: das Reisfleisch.

3D-Topf-ohne Spiegel

Für das Rezept empfehlen wir die Schulter vom Bio-Schwein, entweder ohne Knochen oder bereits gewürfelt. Für die Variante eignet sich gut der Babenberger Bauchspeck.

ZUTATEN FÜR 4 Personen

400 g Schweineschulter
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
4 EL Pflanzenöl
1 TL Tomatenmark
1 EL edelsüßes Paprikapulver
evtl. Prise scharfes oder
geräuchertes Paprikapulver
500 ml Gemüsefond S. 28
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
300 g Langkornreis
1 roter Paprika
2 kleine scharfe Peperoni
* klein geschnittene Spitzpaprika oder Peperoni

Schweineschulter in Würfel mit ca. 2 cm Kantenlänge schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein schneiden. Schweinefleisch im Topf in Pflanzenöl kurz hell anschwitzen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben. Kurz mitrösten, Tomatenmark dazugeben, kurz durchrösten. Paprikapulver beifügen, mit Gemüsefond untergießen. Salzen, pfeffern. Einmal aufkochen lassen. Zugedeckt bei kleiner Flamme ca. 30 Minuten dünsten. Reis dazugeben, gut einrühren. Zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad ca. 20 Minuten dünsten. Währenddessen Paprika vierteln, Peperoni halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Nochmals ca. 5 Minuten in den Ofen stellen, mit einer Gabel auflockern. Anrichten, mit klein geschnittenem Paprika oder Peperoni bestreuen.


Darf’s mal ein wenig anders sein:
Zu Beginn gemeinsam mit dem Fleisch ca. 100 g in kleine Würfel geschnittenen Frühstücksspeck mit anschwitzen.

Mehr über „Einer für alles“ erzählt Autorin Katharina Seiser auf ihrem Blog Esskultur.