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Archiv des Autors: Sarah

Olga Hess und die Wiener Küche

09 Montag Mär 2015

Posted by Sarah in Wissenswertes

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Schlagwörter

Adolf, Fleisch, Fleischkunde, Hüferl, Hess, Hieferscherzel, Innereien, Kochbuch, Olga, Speckbraten, Wiener Küche

Bei einem Kochbuch zur Wiener Küche denkt man schnell einmal an den goldenen Plachutta, vielleicht auch an die Süddeutsche Küche der Katharina Prato. Dass wir auch heute noch viele Speisen aus der k.u.k. Monarchie und von Völkern, die in dieser vereint waren, unverfälscht genießen können, verdanken wir aber insbesondere einem Wiener Ehepaar: Olga und Adolf Hess. Mit ihrer „Sammlung von Kochrezepten der Bildungsanstalt für Koch- und Haushaltungsschullehren und der Kochschule der Gastwirte in Wien“ ist es ihnen Anfang des letzten Jahrhunderts gelungen, urtypische Nationalspeisen zu bewahren und mit den sich wandelnden Ernährungs- und Zubereitungsgewohnheiten zu vereinbaren.

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Das umfassende Standardwerk stammt aus einer Zeit, in der nach der Schlachtung alle verwertbaren Teile eines Tiers verarbeitet und verzehrt wurden. Daher wird der Fleischkunde mit den verschiedenen Fleischsorten darin ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wie Rezepten mit Herz, Nieren, Leber, Lunge oder Kalbsbries. Vielleicht mit ein Grund dafür, dass bis heute Gerichte wie Beuschel in den echten Wiener Beiseln auf keiner Speisekarte fehlen. In Hess „Wiener Küche“ ist jedem Fleischstück ein ausführlicher Absatz gewidmet, der seine Position, Beschaffenheit und die daraus gefolgerte ideale Zubereitungsmethode erläutert. Ein Wissen, das heute immer weniger Menschen teilen, weil es für uns angesichts der immer gleichen Filet- und Steakstücke in der Fleischtheke überflüssig geworden ist.

Aus Hess "Wiener Küche"

Aus Hess „Wiener Küche“

Olga und Adolf Hess sind aus der Wiener Küche, insbesondere jener für Fleischliebhaber, jedenfalls genauso wenig wegzudenken wie Rindssuppen, Wiener und Butterschnitzel oder die Vielzahl an herrlichen Braten. Deshalb möchten wir euch einige Auszüge aus dem Buch nicht vorenthalten. Diesmal stellen wir das Rezept für Speckbraten vor, für das wir das Hüferl vom Waldviertler Blondvieh empfehlen.

Speckbraten (Rindsbraten, Boeuf piqué) 

Zutaten:

1 1/2 kg Rindfleisch

10 dkg (100 g) Speck

Salz und Pfeffer

1/2 (ca. 80 g) Petersilienwurzel

1/8 (ca.40 g) Selleriewurzel

1/2 (ca. 80 g) Gelbe Rübe

1/2 (ca. 50 g) Zwiebel

20 Pfefferkörner, 10 Neugewürzkörner, 1/2 Lorbeerblatt, 1 Prise Thymian, Ingwer, Muskatnuß

10 dgk (100 g) Fett

1/8 l Rotwein

4 dkg (40 g) Brot

Wasser oder Rindsuppe zum Aufgießen

 

Zubereitung:

Das Rindfleisch (Hieferschwanzel oder Hieferscherzel) wird geklopft, längs der Faser mit fingerdick geschnittenen Speckstreifen derart gespickt, daß man in das Fleisch zuerst ein Loch sticht, dann mit dem Kochlöffelstiel nachhilft und nun die Streifen einzieht.

Das Fleisch wird mit Salz und Pfeffer eingerieben und auf in Fett angeröstetem Wurzelwerk un Zwiebeln unter öftrem Begießen mit dem eigenen Saft und unter Nachgießen mit Wasser oder Suppe ziemlich wiechgebraten.

Dann wird etwas Fett abgeschöpft, das eingeweichte Brot, die Gewürze und Rotwein dazugegeben, mit Wasser aufgegossen und das Fleisch fertiggedünstet. Der Saft wird zuletzt grob passiert.

Tipp: Frankfurter Braten – Man verwendet in Wiener Gasthäusern an Stelle Des Speckes oder außer ihm geschälte, gekochte Frankfurter Würstel zum Durchziehen des Fleisches, und zwar in der Weise, daß die quer aufgeschnittenen Portionen ein mosaikartiges Bild ergeben.

Beigaben: Nudeln, Reis, Hohlnudeln, Erdäpfelknödel, Kartoffelröllchen u.a.

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2 Kochevents mit Peter Troißinger

12 Donnerstag Feb 2015

Posted by Sarah in Tipps

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Schlagwörter

Fermentation, Fonds, Kochevent, Kochkurs, Miele, Peter Troißinger, Porcella, Saucen, Waldviertler Blondvieh

Die richtigen Zutaten sind für Küchenmeister Peter Troißinger die Basis für gute Küche. „Mit guten Produkten hat man weniger Arbeit und mehr Genuss“ lautet sein Credo und gleichzeitig der Leitsatz für seine zweiteilige Kochevent-Reihe zusammen mit Porcella und Miele. An zwei Nachmittagen im März und April wird in der Miele Galerie Wien mit Porcella Fleischraritäten aus biologischer Landwirtschaft und den von Peter entwickelten Porcella Saucen & Fonds aufgekocht und Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein.

Kochevent 2: „Eine gute Basis“ – 23. März, 14 Uhr

GuteBasis_442x249Beim ersten Kochevent lernen Sie die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Fonds und Saucen kennen und holen sich Tipps, wie Sie diese am besten als Grundlage für raffinierte Gerichte mit Fleisch vom Waldviertler Blondvieh und Bio-Kalb einsetzen. Gemeinsam mit Peter Troißinger bereiten Sie 4 Gänge mit einigen Abwandlungsmöglichkeiten – von kalten und warmen Vorspeisen über Suppen bis hin zu Hauptspeisen – zu. Anschließend werden die frisch gekochten Gerichte in gemütlicher Runde und mit Getränkebegleitung verkostet.

Appetit bekommen? Melden Sie sich auf der Miele-Seite zum Termin an.

Kochevent 2: „Porcella Saucen & Fonds treffen auf Fermentation“ – 17. April, 14 Uhr

FondsSaucen_442x249Der zweite Termin verspricht eine Erweiterung des geschmacklichen Spektrums. Neben dem kreativen Einsatz der Porcella Saucen und Fonds steht die Zubereitung und Verwendung selbst fermentierter Würzpasten, Pickles und milchsauer vergorenem Gemüse im Vordergrund. Mit diesen bereiten Sie und Peter Troißinger vier Gänge rund um Kalbszunge und Bries, Kalbsbrust, Hüftsteak und Ochsenschlepp vom Waldviertler Blondvieh zu, die Sie im Anschluss genießen. Am Ende des Kochnachmittags nehmen Sie alle Rezepte sowie ein Glas selbstgemachte Würzpaste mit nachhause.

Sie möchten mehr über die Fermentationsküche erfahren? Hier geht’s zum Termin auf der Miele-Seite.

 

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Beef Tacos aus „Auf die Hand“

05 Donnerstag Feb 2015

Posted by Sarah in Rezepte

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Schlagwörter

Auf die Hand, Beef, Fingerfood, Kochbuch, Lungenbraten, Rezept, Rind, Schulter Scherzel, Silvester, Stevan Paul, Tacos, Waldviertler Blondvieh

Manchmal dürfen Messer und Gabel ruhig in der Bestecklade bleiben und stattdessen die Hände zupacken. Dass es sich bei Fingerfood nicht automatisch um schnödes Fast Food handeln muss und was dabei herauskommt, wenn man hochwertigen Genuss in Form von Sandwiches, Burgern und Toast auf die Hand bekommt, zeigt Stevan Paul in seinem aktuellen Kochbuch, das übrigens von Porcella-Mitbegründerin Miriam gestaltet wurde.

Ob Küchenfeier, Stehparty oder ein gemütlicher Abend zuhause, Fingerfood lässt sich zwischen Kücheninsel und Sofa genauso gut genießen wie zwischen Tür und Angel. Wir haben in Stevans „Auf die Hand – Fingerfood & Abendbrote“ geschmökert und stellen Ihnen das Rezept für Beef Tacos vor. Zum Nachkochen empfehlen wir Ihnen den Lungenbraten oder das Schulter Scherzel vom Waldviertler Blondvieh.

cover_auf_die_hand-download

Rezept für 6–8 Portionen:
BEEF (10 Stunden plus 10 Minuten)
750 g Rindfleisch (bei Vatos Tacos kommt nur feinstes Filet in den Topf, es eignen sich aber auch Nacken, Schulter oder Querrippe) in 1 cm große Würfel schneiden. 1 große Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein würfeln. 350 g Fleischtomaten entstrunken und fein würfeln. Grüne Serrano-Chili- Schote (hui, scharf!, nach Geschmack!) fein würfeln. 2 EL Olivenöl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin hell anbraten, Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Mit 1 EL edelsüßem Paprikapulver, 1 TL Kaffeepulver,
1/2 TL gemahlenem Piment, 1/2 TL Kreuzkümmel und 1 TL Zucker bestäuben und unterrühren. Tomate und Chili unterrühren. Mit Salz würzen. Mit 1 L kräftiger Rinderbrühe auffüllen. Zugedeckt bei milder Hitze 9 Stunden leicht siedend garen lassen. 1 weitere Stunde offen leicht einkochen.

SCHARFE ROTE TOMATEN-SALSA „BITCH SLAP“ (10 Minuten)
600 g rote Fleischtomaten entstrunken, Fruchtfleisch grob würfeln. ó Zwiebel fein würfeln. Habanero-Pfefferschote nach Geschmack klein schneiden (Vorsicht, mörderscharf!). Mit 1 TL Sonnenblumenöl, 1–2 TL Mescal oder Tequila und 1 Msp. Kreuzkümmel würzen. 2–4 Korianderzweige zugeben und alles grob pürieren. Mit Meersalz würzen. Die Sauce lässt sich auch halbieren: einen Teil als Grundsauce verwenden, nur den anderen Teil für die Mutigen mit Habanero schärfen.

MILDE GRÜNE TOMATEN-SALSA „GREEN VELVET “ (25 Minuten)
600 g grüne Tomaten entstrunken, Fruchtfleisch grob würfeln. 1/2 Zwiebel fein würfeln, 1 Knoblauchzehe in Scheiben schneiden. Wenig Jalapeño-Pfefferschoten nach Geschmack klein schneiden (die Sauce soll nur mild-pikant sein). 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, alle Zutaten mit 2 EL Zucker hineingeben, salzen und bei milder Hitze 10–12 Minuten schmoren. Abkühlen und mit dem Saft von 1 Limette pürieren.

GUACAMOLE-CREME (GUACAMOLELOVE) (10 Minuten)
2 Avocados entsteinen, Fruchtfleisch aus den Schalen lösen und mit dem Saft von 1/2–1 Limette, 1 Prise Zucker und 1 TL Olivenöl im Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

TACOS (ergibt ca. 24–30 kleine Tacos, 50 Minuten)
400 g Mehl (Type 405) und 100 g Maismehl mit 2 TL Salz mischen. 300 ml Wasser und 4 EL Olivenöl zugeben und zu einem weichen Teig verkneten. Zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Zwei Bögen Backpapier mehlen, Teig dazwischen nacheinander
in 8 Portionen dünn ausrollen. Mit einem Ausstechring (11 cm Ø) Tacofladen ausstechen und auf einer bemehlten Fläche mit Klarsichtfolie bedeckt ablegen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Tacos portionsweise bei mittlerer Hitze erst von einer, dann von der anderen Seite je 1–2 Minuten braten. Herausnehmen, gebackene Tacos übereinander stapeln und im Ofen bei 50 Grad warm halten.

TIPPS: Wenn Sie Tacos vorbereiten wollen, breiten Sie die fertig gebackenen Tacos vor der Party auf Blechen im Ofen aus, besprühen sie mit etwas Wasser und erwärmen sie vor dem Servieren in wenigen Minuten bei 50 Grad.
Wenn Sie gekaufte Tacos verwenden, müssen Sie diese nur noch in der Pfanne in Öl kurz hellbraun braten.

Beef Tacos aus "Auf die Hand"

Beef Tacos aus „Auf die Hand“

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Gekochter Kalbshals mit Schalotten

03 Mittwoch Dez 2014

Posted by Sarah in Rezepte

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bio, Hals, Kalb, Kochatelier, Kochkurs, Rezept, Thomas Hüttl

Gekochter Kalbshals © Thomas Hüttl

Gekochter Kalbshals © Thomas Hüttl

Wenn Eventkoch Thomas Hüttl bei den Kochkursen in seinem Kochatelier Fleischgerichte kocht, greift er gerne zu Bio-Fleischraritäten von Porcella – wie etwa dem Hals vom Bio-Kalb, den er mit Schalotten und Wintergemüse im Zitronensud zubereitet.

Wer selbst einmal zusammen mit Thomas kochen und sich von ihm ein paar Kniffe in der Küche abschauen möchte, kann das in seinen Kochkursen tun – von verschiedenen Grundkursen über Feiertagsküche bis hin zu „Fleisch im Ganzen“ ist alles dabei.

ZUTATEN für 4 Personen:

1kg Kalbshals (in große Ragoutstücke geschnitten)
Weißwein (z.B. Grüner Veltliner)
Rindssuppe
300g Wurzelgemüse
150-200g Schalotten
500g Erdäpfel (speckig)
1-2 Zitronen (Saft und etwas Schale)
Butterschmalz
Butter
Olivenöl
2 Lorbeerblätter
Salz und Weißer Pfeffer

Kalbfleisch rundum einmal anbraten, mit Weißwein ablöschen und Suppe aufgießen.
Lorbeer, etwas Weißen Pfeffer und ein wenig Zitronensaft und Schale zugeben. Ca. 50-60 Minuten weich dünsten.
In der Zwischenzeit das Wurzelgemüse schälen, in mundgerechte Stücke schneiden, in etwas Butter anschwitzen lassen, salzen und zugedeckt auf ganz kleiner Flamme 15-20 Minuten dünsten lassen. Währenddessen die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und zu dem Wurzelgemüse geben.
Danach die Schalotten schälen, die kleinen ganz lassen, die größeren halbieren oder sogar vierteln (Achtung: immer so, dass das Stück noch am Strunk zusammenhält!) und in Butter mild anbraten, Zucker zugeben und glacieren (wenn, dann nur ganz leicht Farbe nehmen lassen).
Wenn das Fleisch weich ist bzw. beinahe zur Gänze weich ist, alles an Gemüse zugeben und nochmals mind. 10 Minuten zusammen kochen.
Mit Zitronensaft, -schale, Salz, viel Butter und Olivenöl abschmecken.
In Suppentellern/-schalen mit Schnittlauch oder Jungzwiebel bestreut servieren. Eventuell nochmals etwas Olivenöl darauf träufeln.

Dazu empfiehlt Thomas den Grüner Veltliner 2011 von Karner.

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Peters ultimative Weihnachts-Tipps

24 Montag Nov 2014

Posted by Sarah in Tipps

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Schlagwörter

Ente, Festtagsessen, Fondue, Gans, Heilig Abend, Peter Troißinger, Raclette, Vorbereitung, Weihnachten, Weihnachtsmenü

Unser Küchenmeister Peter Troißinger weiß, worauf es zu achten gilt, damit Weihnachten ein Fest und nicht vom Chaos regiert wird. Mit uns teilt er sein Wissen rund um die ideale Vorbereitung des Weihnachtsmenüs mit vielen Tipps und genauso viel Witz – damit Sie auch in der Nacht vor Heilig Abend ruhig schlafen können.

Peter weiß wie Weihnachten zum Fest wird

Peter Troißinger weiß wie Weihnachten zum Fest wird

Tipps fürs perfekte Weihnachten
Versuchen Sie das ganze Jahr über mit Ihrer Familie und den Verwandten gut auszukommen, dann sind nämlich die Feiertage, wo man auf einmal den ganzen Tag oder im extrem Fall mehrere TAGE!!! mit diesen Gesichtern verbringen muss, nur halb so schlimm. Ein wenig Alkohol schadet natürlich auch nicht. Aber haben Sie um Gottes Willen alle ihre Weihnachtseinkäufe bis spätestens 21. Dezember erledigt (glauben Sie mir, Ihr Norwegischer Räucherlachs wird so lange halten) und tragen Sie dafür Sorge, dass Sie das Haus bis zum 26. Dezember nicht mehr verlassen müssen, um womöglich noch Lebensmittel oder Verbandszeug zu kaufen (Ausnahme: die Heilige Messe am 24. oder, wie für mich immer, am 25. morgens). Man muss allerdings sagen, hier ist der Haushalt im Vorteil, der eine große Tiefkühltruhe hat.

Vorbereitung ist das halbe Weihnachten
Am 23. fangen Sie an das Weihnachtsmenü vorzubereiten. Da Sie wahrscheinlich am 24. in Festtagsstimmung den ganzen Tag über Alkohol konsumieren werden, wirkt sich das auch auf Ihre Arbeitsgeschwindigkeit und Ihre Fingerfertigkeit aus (Verletzungsgefahr). Vor allem das Gemüse und die Beilagen wie z.B. Rotkraut, Semmelfülle, Saucen und Dips lassen sich gut vorbereiten. Auch das Geflügel kann schon gefüllt und gewürzt werden. Keine Angst, die trockene Luft im Kühlschrank wirkt sich positiv auf die Haut aus und die Gans oder Ente wird dadurch schön knusprig. Eine andere Möglichkeit ist auch die Gans oder Ente gefüllt und gewürzt mit Wasser bedeckt in einem Topf 10 lang Minuten zu kochen, sie aus dem Topf zu nehmen und so vorbereitet dann am nächsten Tag einfach nur mehr ins Rohr zu schieben. Das bietet den Vorteil, dass man dann auch gleich genügend Fond hat, um eine köstliche Soße zu ziehen.
Beim Gänsebraten würde ich dann noch mit Apfelsaft ablöschen und beim Entenbraten mit Orangensaft. Wollen Sie allerdings nicht für andere Aufgaben eingeteilt werden wie etwa Christbaumschmücken, Kachelofen einheizen oder, Gott behüte, Schneeschaufeln…, dann machen Sie alles erst am 24. – das hat auch seine Vorteile.

25. Dezember: der Tag danach
Das größte Problem ist, dass Ihnen höchstwahrscheinlich das frische Brot schon am 25. Dezember ausgeht. Darum frisches qualitativ hochwertiges Brot kaufen und sofort ins Gefrierfach damit. Bei Bedarf dann bei 180 Grad 15 Minuten lang aufbacken. Ihr großer Auftritt!

Hier noch ein Tipp fürs Fondue:
Falls Sie Weihnachten mit Ihren Großeltern feiern (woran grundsätzlich nichts auszusetzten ist – es gibt dann ja auch mehr Geschenke) und sich entschließen, Fondue oder Raclette zu machen, sollten Sie auf der Hut sein und auch einen Plan B parat haben. Es könnte nämlich gut passieren, dass Opa nach einer Stunde Mini-Fleischstücke in heißem Öl confieren und zwei Kilo Brot schön langsam der Kragen platzt und die Frage aufkommt, ob wir noch im Krieg sind. Spätestens jetzt sollten Sie einen Bröselfetzen oder ähnliches in der Hinterhand haben, um den Festtag zu retten.

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Reisfleisch aus “Einer für alles”

24 Freitag Okt 2014

Posted by Sarah in Rezepte

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Babenberger Bauchspeck, Einer für alles, Katharina Seiser, Kochbuch, Reisfleisch, Schweineschulter

Mit jedem Blatt, das vom Baum fällt, wächst der Appetit auf wärmende Schmorgerichte. Um die Herbstzeit zu genießen, braucht es nicht viel – außer vielleicht etwas Zeit. Eine Vielfalt an Gerichten lässt sich nämlich in nur einem Topf zubereiten. Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner und Julian Riess (Hg.) haben diesem jetzt ein ganzes Kochbuch gewidmet, das im Christian Brandstätter Verlag erschienen ist. Grafisch gestaltet hat das 208 Seiten umfassende Werk übrigens Porcella Mitbegründerin Miriam. Wir stellen euch einen österreichischen Klassiker aus „Einer für alles – 80 Rezepte und ein Topf“ vor: das Reisfleisch.

3D-Topf-ohne Spiegel

Für das Rezept empfehlen wir die Schulter vom Bio-Schwein, entweder ohne Knochen oder bereits gewürfelt. Für die Variante eignet sich gut der Babenberger Bauchspeck.

ZUTATEN FÜR 4 Personen

400 g Schweineschulter
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
4 EL Pflanzenöl
1 TL Tomatenmark
1 EL edelsüßes Paprikapulver
evtl. Prise scharfes oder
geräuchertes Paprikapulver
500 ml Gemüsefond S. 28
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
300 g Langkornreis
1 roter Paprika
2 kleine scharfe Peperoni
* klein geschnittene Spitzpaprika oder Peperoni

Schweineschulter in Würfel mit ca. 2 cm Kantenlänge schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein schneiden. Schweinefleisch im Topf in Pflanzenöl kurz hell anschwitzen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben. Kurz mitrösten, Tomatenmark dazugeben, kurz durchrösten. Paprikapulver beifügen, mit Gemüsefond untergießen. Salzen, pfeffern. Einmal aufkochen lassen. Zugedeckt bei kleiner Flamme ca. 30 Minuten dünsten. Reis dazugeben, gut einrühren. Zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad ca. 20 Minuten dünsten. Währenddessen Paprika vierteln, Peperoni halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Nochmals ca. 5 Minuten in den Ofen stellen, mit einer Gabel auflockern. Anrichten, mit klein geschnittenem Paprika oder Peperoni bestreuen.


Darf’s mal ein wenig anders sein:
Zu Beginn gemeinsam mit dem Fleisch ca. 100 g in kleine Würfel geschnittenen Frühstücksspeck mit anschwitzen.

Mehr über „Einer für alles“ erzählt Autorin Katharina Seiser auf ihrem Blog Esskultur.

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