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Kategorien-Archiv: Rezepte

Geschmortes Ziegenkitz mit Fenchel, Süßkartoffeln und Sumach aus „Frühling – Die Jahreszeiten-Kochschule“

05 Montag Mär 2018

Posted by Sarah in Rezepte

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Kalb– und Lammfleisch findet sich inzwischen das ganze Jahr über auf unseren Tellern, Kitz ist dagegen bis heute ein rarer Genuss, der nur zu besonderen Gelegenheiten auf den Tisch kommt. Das bevorstehende Osterfest ist traditionell so ein Anlass. Je seltener wir mit einem Lebensmittel zu tun haben, umso größer ist allerdings auch die Unsicherheit im Umgang damit. Worauf soll ich bei der Herkunft und beim Einkauf achten? Wie lagere ich es richtig und wie kann ich sicher sein, dass mir die Zubereitung auch gelingt? Katharina Seiser und Richard Rauch haben im vierten Band ihrer Kochbuchreihe, Frühling – die Jahreszeiten-Kochschule, die wichtigsten Informationen rund um das Fleisch von jungen Tieren und ihre liebsten Rezepte damit zusammengestellt. Neben festlichen Gerichten wie Kalbsnierenbraten mit jungen Schmorkarotten und Erbsenreis und Geschmorte Lammstelze mit Gremolata und Polentaschnitte laden die beiden Autoren dazu ein, sich an weniger populäre Stücke zu wagen. Kalbskutteln im Kräuterrahm und Lammbeuschel mit Curry und Kresse begeistern selbst Innereien-Neulinge.

Zu Beginn des Kapitels wird in der informativen Warenkunde mit dem Irrglauben aufgeräumt, dass gutes Kalbfleisch möglichst hell sein muss. Tatsächlich zeugt gerade eine kräftigere rosarote Farbe von einer alters- und artgemäßen Haltung und Fütterung mit Raufutter wie Gras und Heu, anstelle von Milchaustauschpulver. Ebenso erfährt man, dass das Fleisch von jungen Tieren im Gegensatz zu ihren älteren Artgenossen keine langen Reifezeiten braucht. Sowohl für Kalb-, als auch Lamm- und Kitzfleisch gilt: möglichst gleich verarbeiten oder einfrieren.

Wir plädieren für Ersteres und stellen Ihnen dazu das Rezept für Geschmortes Ziegenkitz mit Fenchel, Süßkartoffeln und Sumach aus dem Buch vor.

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Geschmortes Ziegenkitz mit Fenchel, Süßkartoffeln und Sumach aus „Frühling – Die Jahreszeiten-Kochschule“

Wenige, vielleicht nicht ganz alltägliche Zutaten und unkomplizierte Zubereitung sind Garant für eine entspannte Einladung.

Katharina Seiser

Zutaten für 6 Personen:

Für die Gewürzpaste:
50 g Haselnüsse
1 Knoblauchzehe
3 Zweige Thymian
100 ml Haselnussöl (alternativ Olivenöl)
1 EL Sumach*

½ Milchkitz à 3-4 kg
1 kg Süßkartoffeln
1 weiße Zwiebel (ca. 180 g)
3 Knoblauchzehen
2 Fenchelknollen
Salz
Schwarzer Pfeffer
1 l Lammfond / Gemüsefond / Wasser

Zubereitung:
1. Haselnüsse in der Pfanne trocken rösten, bis sie hellbraun sind und duften. Knoblauch schälen, Thymian rebeln. Haselnussöl mit Knoblauch, Nüssen, Thymian und Sumach in einem Cutter zu einer feinen Paste mixen. Milchkitz damit einreiben und 3-4 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

2. Süßkartoffeln gründlich waschen, halbieren und in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen. Fenchel und Zwiebel halbieren und in 2 cm breite Spalten schneiden. Das Gemüse in einem flachen Bräter verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch in Scheiben schneiden und darüberstreuen. Milchkitz darauflegen
und seitlich Fond oder Wasser angießen. Im vorgeheizten Ofen bei 140 °C Umluft 1,5 Stunden schmoren. Immer wieder übergießen. Temperatur auf 160 °C erhöhen und das Fleisch weitere 30-45 Minuten schmoren.

3 Schmorgemüse auf Tellern mit Milchkitz und Schmorsaft anrichten.

Tipp: Aus Resten vom Braten kann man Gemüsecouscous mit Pulled Kitz zubereiten: 250 g Couscous in 500 ml Gemüsefond aufkochen, im Topf abgedeckt 15 Minuten ziehen lassen, 1 EL Kräuter- oder Bärlauchpesto einrühren. 1 Fenchelknolle und 2 kl. Zucchini feinwürfelig schneiden, in 2 EL Olivenöl anschwitzen, abgezupftes Fleisch dazu geben,
2 Zweige abgerebelten, fein gehackten Thymian unter den Couscous heben.

Variante: Lässt sich auch gut mit ½ Milchlamm zubereiten.

* Sumach ist ein säuerlich schmeckendes, im Nahen Osten häufig verwendetes, rötliches Gewürz aus den getrockneten, gemahlenen Steinfrüchten des Gewürzsumach-Strauches.

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„Frühling– Die Jahreszeiten-Kochschule“ von Katharina Seiser und Richard Rauch, erschienen bei © Brandstätter

Mit der Jahreszeiten-Kochschule den Frühling pflücken, meistern und feiern.
Neben Feinem von Kalb, Lamm und Kitz hat der vierte Band der saisonalen Kochschule (erschienen im Brandstätter-Verlag) kulinarische Frühlingsboten wie zarte Kräuter, Blattsalate und junges Gemüse im Gepäck. König Spargel gibt sich in der Sulz mit Schinken und in der Tarteform die Ehre und wirft sich in knusprige Panier und Tempurabackteig. Und auf die Frage nach dem Huhn oder Ei gibt es im Buch eine vorläufige Antwort: erst stehen Hühnerleberpralinen, Steirisches Backhendl und Gefüllter Junghahn am Programm, dann heißt es im Oster-Kapitel Friede, Freude, Eierkochen. Zu fast jedem Rezept gibt es praktische Profi-Tipps und Tricks von Richard, die neben Aha- vor allem für Mmmh-Erlebnisse sorgen. Etwa: „Geflügelbrüste immer zuerst auf der Hautseite braten, dann auf der Hautseite, dann zieht sich die Haut nicht so zusammen“ und statt dem Hendl einmal ein Ziegenkitz golden ausbacken. Wer danach noch Platz für ein Dessert hat, bekommt mit Sachertorte, Cremeschnitten und Co eine Einführung in die Konditorkunst. Frühling, wir freuen uns auf dich!

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Wildschweinsugo aus „Herbst – die Jahreszeiten-Kochschule“

06 Freitag Okt 2017

Posted by Sarah in Rezepte, Wissenswertes

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Schlagwörter

Herbst, Jahreszeiten-Kochschule, Katharina Seiser, Kochbuch, Richard Rauch, Wild, Wildschwein, Wildschweinsugo

Nachdem sie im ersten Band ihrer saisonalen Kochbuchreihe gezeigt haben, dass der vermeintlich karge Winter viel mehr zu bieten hat als Kraut und Rüben – z.B. den Sautanz –, widmen sich Katharina Seiser und Richard Rauch im dritten Band ihrer Jahreszeiten-Kochschule den vielfältigen Genüssen des Herbstes. Dem Thema „Wild“ haben die Kochbuchautorin und der Spitzenkoch in „Herbst – die Jahreszeiten-Kochschule“ ein eigenes Kapitel eingeräumt. Zum einen, hat Wild in dieser Jahreszeit Hochsaison, zum anderen haben beide Autoren einen persönlichen Bezug zur Jagd und schätzen Wildfleisch sehr, Richard ist sogar selbst Jäger.

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aus „Herbst – die Jahreszeiten-Kochschule“ © Illustration von Katharina Ralser, Brandstätter

In einer informativen Warenkunde zu Beginn des Kapitels erfährt man, dass Wildfleisch an der Oberfläche niemals schmierig sein, nicht unangenehm riechen und nicht zu weich sein sollte und wie sich das Fleisch der verschiedenen Wildarten unterscheidet. In den darauffolgenden Rezepten werden sowohl Neulinge in Sachen Wildküche (Wildschweinburger mit Kürbischutney, Radicchio und Chinakohl) wie echte Wildfans (Geschmorter Hirschbraten mit Serviettenknödeln und Elsbeeren) fündig. Auch an ein Rezept für hausgemachtes Wildgewürz aus Pfeffer, Piment, Wacholder, Kümmel und Koriander haben die beiden Profis gedacht.

Herrlich würzig schmeckt auch das Wildschweinsugo, das Richard und Katharina zu Rote-Rüben-Pasta, Gewürz-Reis oder selbstgemachten Gnocchi empfehlen und auch zum Füllen von Ravioli oder Tortellini verwenden.

So dunkel wie die kürzer werdenden Abende beim Waldspaziergang und genauso wohltuend.

Katharina Seiser

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Wildschweinsugo aus „Herbst – die Jahreszeiten-Kochschule“ © Joerg Lehmann, Brandstätter

Zutaten:

für das Wildschweinsugo für 8 Personen:
2 Lorbeerblätter
10 schwarze Pfefferkörner
5 Wacholderbeeren
1 TL geröstete Kakaonibs
5 Pimentkörner
1 TL Korianderkörner
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
1 EL Meersalz
500 g Wildschweinfleisch (Wade, Hals, Schulter im Stück)
1 l Fett (z.B. Enten-, Gänse- oder Schweineschmalz, Olivenöl oder gemischt)
40 g sehr hochprozentige Bitterschokolade (90–100 % Kakaogehalt)
100 g rote Rüben
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen
500 ml Wildjus

für die Pasta für 4 Personen:
150 ml Rote-Rüben-Saft
500 g frische Bandnudeln
Salz

Zubereitung:

1. Alle Gewürze, gezupfte Kräuter und Salz in einem Mörser oder Zerkleinerer zu einer feinen Gewürzmischung zerstoßen bzw. mahlen. Fleisch damit einreiben.

2. Fett in einem großen Topf erhitzen. Fleisch darin im auf 160 °C Umluft vorgeheizten Ofen 1,5 Stunden offen köcheln lassen (confieren). Fleisch aus dem Fett heben, etwas auskühlen lassen. Fett abseihen (s. Trick 17).

3. Rote Rüben, Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. 4 EL Schmorfett in einem Topf erhitzen und das Gemüse 2–3 Minuten bei milder Hitze anbraten. Mit Jus aufgießen und um ein Drittel (je nach Intensität des Jus) einkochen.

4. Fleisch in 2 cm große Stücke schneiden und zum Gemüseansatz geben. Weitere 15 Minuten auf kleiner Flamme leicht köcheln lassen. Evtl. nochmals nachwürzen und die Schokolade in kleinen Stücken hineinbröseln und schmelzen.

5. Für die Pasta Roten-Rüben-Saft um zwei Drittel reduzieren.

6. Pasta in Salzwasser ca. 2–3 Minuten kochen. Abseihen, 1 Minute im reduzierten Rübensaft schwenken. Auf vorgewärmten tiefen Tellern mit Sugo anrichten.

Trick 17:

Das Schmorfett vom Fleisch durch ein Sieb passieren und in ein Bügelglas füllen. Hält im Kühlschrank 6 Monate. Zum Schmoren und Braten von Fleisch, aber auch von Wurzelgemüse oder Erdäpfeln verwenden.

3D-Herbst

„Herbst – Die Jahreszeiten-Kochschule“ von Katharina Seiser und Richard Rauch, erschienen bei Brandstätter

Mit der Jahreszeiten-Kochschule ernten, sammeln und jagen im Herbst.

Neben raffinierten Wildgerichten wartet der dritte Band der saisonalen Kochschule, die bis Frühjahr 2018 im Brandstätter Verlag erscheint, mit einem bunten Reigen an Kürbis- und Erdäpfel-Rezepten, Mehlspeisen mit den Nachzüglern von den heimischen Obstbäumen und Beerensträuchern sowie köstlichen Ideen für eine stärkende Brotzeit auf. Dazwischen teilt Richard sein Kochwissen in Form von praktischen Tipps und Tricks, die in der Privat- wie in der Profi-Küche Gold wert sind. Wie in den vorangegangenen Bänden kommt auch im „Herbst“ das Feiern nicht zu kurz – so hat man zu Martini die Qual der Wahl zwischen dem klassischen Gansl mit Quitten-Rotkraut, Ganslfrühlingsrollen mit Erdnusssauce und Lauwarm geräucherter Entenbrust mit Lauch-Pilz-Quiche. Zum Glück dauert der Herbst noch etwas länger als bis zum 11. November – die Geschmorten Hühnerflügel mit Weißwein und Kürbis und die Faschierten Laibchen mit Erdäpfelpüree stehen nämlich auch noch auf unserer Liste.

 

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Kärntner Ritschert mit Selchripperl

09 Montag Jan 2017

Posted by Sarah in Rezepte

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Schlagwörter

Bio-Schwein, Rezept, Ritschert, Selchripperl, Troißinger

Wenn draußen Minusgrade herrschen, darf es drinnen in den Töpfen etwas deftiger zugehen. Der Vorzeige-Eintopf Kärntens, das Kärntner Ritschert, lässt sich praktisch vorbereiten und liefert mit Selchripperl, Rollgerste und Wurzelgemüse Energie für den nächsten Winterspaziergang, Skiausflug und die vielen Pläne, die für 2017 noch geschmiedet werden wollen.

Dieses Gericht ist ideal zum Vorkochen, wenn es einmal schnell gehen muss. Lediglich Schnittlauch und Kren sollten Sie frisch zugeben.

Peter Troißinger

Porcella Selchripperl Bio-Schwein Troißinger

Kärntner Ritschert mit Selchripperl & Kren

Zutaten für 3-5 Portionen

500 g Selchripperl* vom Bio-Schwein

370 ml Gemüse- oder Fleischfond

80 g Rollgerste

100 g Karotten

50 g Lauch

50 g Sellerie

1 Knoblauchzehe

Liebstöckel, falls vorhanden

20 g (~ 5 EL) Schnittlauch

Kren

*Anmerkung: Selchripperl werden in Portionen von 850 g geliefert – für dieses Rezept benötigen Sie lediglich 500 g, die restlichen Selchripperl lassen sich im Ofen erwärmt gut dazu oder ein andermal genießen.

Zubereitung

1. Rollgerste in reichlich Wasser mit Knoblauchzehe ca. 30 Minuten weich kochen.

2. Währenddessen Karotten, Sellerie und Lauch kleinwürfelig schneiden. Selchripperl in Würfel schneiden. Schnittlauch fein schneiden.

3. Gewürfelte Selchripperl, Karotten, Sellerie und Lauch zusammen mit Fond aufkochen und 2-3 Minuten gut durchkochen.

4. Von der Hitze nehmen, Liebstöckel zugeben und ca. 10 Minuten mitziehen lassen, danach Liebstöckel wieder entfernen.

5. Weich gekochte Rollgerste abseihen und in den Sud mit Selchripperl und Gemüse geben, nochmals aufkochen und eventuell salzen.

6. Mit Schnittlauch und frisch geriebenem Kren servieren.

 

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Szegediner Krautfleisch aus „Winter – Die Jahreszeiten-Kochschule“

09 Mittwoch Nov 2016

Posted by Sarah in Rezepte

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Schlagwörter

Filet, Jahreszeiten-Kochschule, Kochbuch, Rezept, Schmalz, Schweinebauch, Szegediner Krautfleisch, Winter

Anders als heute wurde früher nur einmal im Jahr, in den Wintermonaten von November bis März, geschlachtet. Zum sogenannten Sautanz fand sich das ganze Dorf zusammen, half mit und feierte vorfreudig die kommenden Köstlichkeiten vom Schwein. Heute ist Schweinefleisch das am meisten gegessene Fleisch in Österreich und Deutschland. Besonders beliebt und daher in aller Munde: das zarte, fettarme Filet. Dieses sucht man im neuen Kochbuch von Kochbuchautorin und Kulinarikjournalistin Katharina Seiser (esskultur.at) und Spitzenkoch Richard Rauch (Steira Wirt), Winter – Die Jahreszeiten-Kochschule, jedoch vergeblich – mit gutem Grund.

Schweinefilet finden Sie keines, denn wir halten alle Teile des Schweins für edel: ob Schulter, Rücken, Bauch oder Backerl, Speck, Fett oder Innereien. Nose to Tail – das Verarbeiten des ganzen Tieres von der Schnauze bis zum Schwanz – bezieht sich ursprünglich ja auf das Schwein.

Katharina Seiser

Für ihr Szegediner Krautfleisch verwenden die beiden den Schweinebauch ohne Schwarte und Schweineschmalz, denn „Fett ist wichtig für Geschmack und Konsistenz“. Weil Katharina und Richard finden, dass der Gulasch-Klassiker einfach wieder öfter gemacht gehört, möchten wir euch ihr Rezept dafür nicht vorenthalten.

Szegediner Krautfleisch – der Gulasch-Klassiker mit dem Bauch vom Bio-Schwein und Schweineschmalz

Szegediner Krautfleisch aus „Winter – Die Jahreszeiten Kochschule“ © Joerg Lehmann, Brandstätter

Szegediner Krautfleisch

Zutaten für 4 Personen

2 Zwiebeln · (ca. 200 g) · 2 Knoblauchzehen · 600 g Schweinebauch ohne Schwarte · 100 g Schmalz · 3 EL edelsüßes Paprikapulver · 2 EL Paradeisermark · Salz · 250 ml Weißwein (z.B. Grüner Veltliner, Welschriesling) · 1 l Rindssuppe oder Schweinefond ersatzweise Wasser · 600 g Sauerkraut · 1 mittelgroßer mehliger Erdapfel · 1 frische kl. rote Chilischote · 200 g eingelegte, gehäutete Paprikaschoten (gegrillt oder geschmort)

125 g Sauerrahm

Zubereitung

1 Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein schneiden. Fleisch in 1,5×1,5 cm große Würfel schneiden.

2 Zwiebel und Knoblauch in einem weiten Topf in heißem Schmalz goldbraun rösten, Paprikapulver, Paradeisermark und Salz beifügen, durchrösten, mit Weißwein aufgießen und komplett einkochen. Mit Suppe, Fond oder Wasser aufgießen, Fleisch ca. 25 Minuten halbweich dünsten.

3 Sauerkraut grob schneiden, evtl. waschen (wenn nicht so sauer gewünscht). Erdapfel schälen. Sauerkraut zum Fleisch geben, Erdapfel roh dazureiben, umrühren, ca. 25 Minuten fertig dünsten.

4 Chilischote längs halbieren, Samen entfernen, Chili fein hacken.

5 Fleisch mit Salz und Chili abschmecken. Eingelegte Paprikaschoten abtropfen lassen, in Streifen schneiden, beifügen. Nicht mehr aufkochen. Sauerrahm bei Tisch dazu reichen, jeder nimmt sich nach Geschmack.

Getränke-Empfehlung: Bier; fruchtiger kräftiger Sauvignon blanc

Tipp: Dazu passen Salz- oder Kümmelerdäpfel

Saisonal kochen lernen mit Genuss

„Winter – Die Jahreszeiten-Kochschule“ von Katharina Seiser und Richard Rauch, erschienen bei Brandstätter

Die erste saisonale Kochschule präsentiert den Winter als großzügigen Gastgeber.

Das erste Buch der vierbändigen Reihe, die bis ins Frühjahr 2018 bei Brandstätter erscheint, macht uns die kalte Jahreszeit mit ihrer Vielfalt an prächtigem Kohl-, Rüben- und Wurzelgemüse, dem Besten der Wiener Rindfleischküche, köstlichen Schweinereien rund um die Sautanz-Tradition und den süßen Seiten des Winters aus Germteig und für die Keksdose schmackhaft. Mit österreichischen Lieblingsgerichten und modernen Interpretationen wirkt die erste saisonale Kochschule nicht nur der kulinarischen Winterdepression entgegen und macht Lust darauf, bitterkalte Tage am wärmenden Herd zu verbringen, sondern liefert auch das entsprechende Rüstzeug in Form von warenkundlichen Infos, Kochwissen und Tricks aus Richard Rauchs Profi-Küche mit. Zusätzlich sorgen drei Weihnachtsmenü-Vorschläge von kosmopolitisch über vegetarisch bis hin zu elegant inklusive Ablaufplan dafür, dass beim Fest der Feste alles glatt läuft. Der Winter darf also ruhig etwas länger bleiben – zumindest solange, bis wir uns durch die in Rotwein geschmorten Rindsrouladen, das Wurzelfleisch mit Kümmelerdäpfeln, die Rindssuppe mit gekochtem Rindfleisch, die Schweinsbackerlsulz mit Endiviensalat und Eier-Vinaigrette und den mit Semmelkren überbackenen Kavalierspitz gekocht haben.

 

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Saltimbocca-Crostinis aus „Morgenstund“

11 Sonntag Sept 2016

Posted by Sarah in Rezepte

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Schlagwörter

Because you are hungry, Bio-Geflügel, Biohof Weber, die Frühstückerinnen, Morgenstund, Saltimbocca

Auf der Suche nach hervorragenden Zutaten für die Frühstücks- und Brunch-Rezepte ihres neuen Buches „Morgenstund – vom Hof auf den Frühstückstisch“ haben Toni und Bene von Because you are hungry und Barbara und Dani alias die Frühstückerinnen den besten Produzenten des Landes einen Besuch abgestattet. Im Zuge dessen haben sie auch am Biohof Weber bei Porcella-Landwirt Herbert und seinen Wildhendln vorbeigeschaut, sich mit ihm über Geflügel aus biologischer Tierhaltung unterhalten und auch gleich ein paar Bio-Hühnerbrustfilets für herrliche Gerichte wie Saltimbocca-Crostinis, Chicken Waffle Sandwich, Frühstücksrollen und Chicken Pot Pie mitgenommen. Wir stellen euch das flotte Rezept für Saltimbocca Crostinis aus dem Buch vor, das die Herzen eurer Frühstücksgäste bestimmt vor Freude springen lässt.

Saltimbocca-Crostinis aus © Morgenstund

Saltimbocca-Crostinis aus © Morgenstund

Man nehme für 6 Portionen:

150 g Hühnerbrustfilet

6 Scheiben Baguette

6 Scheiben

Frühstücksspeck

6 große Blätter Salbei

1 EL Schmalz

1 Knoblauchzehe

3 EL Olivenöl

Das Filet in 6 etwa gleich große Scheiben schneiden und mit dem Frühstücksspeck umwickeln.

Schmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Hühnerbrustscheiben von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig braten. Nach dem ersten Umdrehen jeweils ein Salbeiblatt auf das Fleisch geben. Währenddessen das Baguette mit der geschälten Knoblauchzehe einreiben und mit Olivenöl beträufeln. Hühnchen aus der Pfanne nehmen und direkt in dieser das Baguette auf einer Seite etwas anrösten.

Das gebratene Saltimbocca auf das Baguette geben und noch warm genießen.

Tipp: Das Rezept für hausgemachtes Baguette findet sich ebenfalls im Buch.

Morgenstund macht Frühstücksfans mit 70 Rezepten froh und munter © pichler verlag

Morgenstund macht Frühstücksfans mit 70 Rezepten froh und munter © pichler verlag

Das gleichnamige Kochbuch soll voll allem eines machen: Lust auf die „Morgenstund“. Da alle vier Autoren nicht nur absolute Frühstücksfans, sondern auch regelrechte Qualitätsfanatiker sind, haben sie sich Tipps von niemand geringerem als den Produzenten ihres Vertrauens geholt und ihr Buch nach den Hauptzutaten für einen guten Morgen gegliedert. Während ihrer Recherchen haben sie es nicht gescheut, sich in der Backstube selbst die Finger mehlig zu machen, Profis beim Kaffeerösten über die Schulter geschaut und in Sachen alte Getreidesorten „Feldforschung“ im Waldviertel betrieben. „Morgenstund“ macht also nicht nur Lust auf ein ausgedehntes Frühstück, sondern auch auf einen Besuch bei den Menschen, die es auf den Tisch bringen.

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Kochen mit Kalê: Peter Troißingers Rezeptideen mit Schuss

26 Freitag Aug 2016

Posted by Sarah in Rezepte

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Schlagwörter

Kalê, Peter Troißinger, Porcella

Der Kräuterlikör Kalê wurde nicht nur von den Gründer von Porcella entwickelt, er passt auch wunderbar zu den Porcella-Fleischraritäten und verleiht ihnen ein raffiniertes Kräuteraroma. Neben der sanft anregenden Wirkung von Heilkräutern wie Damiana, Matcha, Baldrian, Ginkgo und Eukalyptus sorgt ein Spritzer Yuzu-Saft in der Rezeptur für einen angenehmen Frische-Kick.

Küchenmeister Peter Troißinger hat drei köstliche Ideen für Sie, wie sich der Kräuterlikör in der Küche einsetzen lässt. Selbstverständlich erfrischt er auch als Aperitif vor oder Digestif nach Ihrem Menü.

Kalê Flasche 1 © Thomas Apolt

Kalê – der Kräuterlikör von den Gründern von Porcella

1. Kalbstatar mit Schuss

Verfeinern Sie das dünn geschnittene und gehackte Fricandeau oder den Lungenbraten vom Bio-Kalb zusätzlich zu Olivenöl, Salz, Pfeffer, Cayenne, Schalotten und gehackten Sardellen mit einem Schuss Kalê.

2. Geschmortes Lamm mit Soße

Reiben Sie eine Lammschulter mit Knoblauch ein und würzen Sie das Fleisch nach Belieben. Lassen Sie die Schulter zusammen mit ganzen Schalotten und Tomaten (ca. 1 Kilo Tomaten auf 1 Kilo Fleisch) und etwas Knoblauch 1,5 bis 2 Stunden bei 150 Grad im Ofen schmoren. In der letzten halben Stunde den Schmorrückstand einfach mit 8 bis 10 cl Kalê aufgießen und zu einer Soße passieren – fertig ist ein spätsommerliches Schmorgericht.

3. Pochiertes Hendl mit Kräuter-Kalê-Soße

Bereiten Sie zum pochierten Waldviertler Wildhendl eine Velouté (mit Mehlschwitze gebundene Sauce auf Fondbasis) zu und verfeinern Sie diese mit einem Spritzer Kalê, frischem Estragon und Petersilie. Gemixt wird daraus eine fein-aromatische Soße.

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Peter Troißinger kocht mit Kalê

Wir wünschen guten Appetit! Mehr über den Kräuterlikör auf www.kale.at

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Rinderfiletsteak in Portweinsauce

18 Montag Mai 2015

Posted by Sarah in Rezepte

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Eventkoch, Fond, Lungenbratensteak, Portweinsauce, Rinderfiletsteak, Sauce, Thomas Hüttl, Waldviertler Blondvieh

Für eine gute Sauce braucht es eine gute Basis, weiß Thomas Hüttl. Wenn der Eventkoch in seinem Kochatelier aufkocht, dann mit richtigen Fonds. Was ein Fond genau ist und wo er in der Küche überall zum Einsatz kommt, kannst du hier bei unseren Häufigen Fragen nachlesen. Für die Portweinsauce, mit der Thomas letztens sein Rinderfiletsteak mit Schalotten-Wurzelgemüse & Pfannen-Erdäpfel abgerundet hat, empfehlen wir dir zum Lungenbratensteak den Porcella Fond vom Waldviertler Blondvieh.

Rinderfiletsteak in Portweinsauce mit Schalotten-Wurzelgemüse & Pfannen-Erdäpfel

Rinderfiletsteak mit Portweinsauce © Thomas Hüttl

Rinderfiletsteak mit Portweinsauce © Thomas Hüttl

ROTWEINSCHALOTTEN

Zutaten:
½ kg Schalotten
1 EL Butter
½ L Rotwein (fruchtig)
2-3 EL Zucker
1-2 Lorbeerblätter
Pfeffer, Salz
Evtl. 1 TL Maizena + 1 EL kaltes Wasser

Zubereitung:
1. Schalotten schälen, dabei den Strunk nicht entfernen, je nach Größe lassen, halbieren oder vierteln
2. In Butter anbraten, oft wenden, nach 2 Min. Zucker zugeben, nach 1 Min karamellisieren mit Rotwein ablöschen und auffüllen, Lorbeer, Pfeffer zugeben und auf ganz kleiner Flamme – evtl. am Anfang halb zugedeckt – köcheln lassen bis der Wein fast ganz verkocht ist und erst zum Schluss salzen
3. Wenn noch zu viel Flüssigkeit zum Schluss vorhanden ist, mit etwas Maizena (Stärke) binden = 1 TL Stärke mit 1 EL kalten Wasser mit dem Finger glatt rühren und unter rühren eingießen (nicht gleich alles – vielleicht reicht schon weniger: Stärke bindet sehr stark und es kommt sehr darauf an wie viel Wein in der Pfanne noch tatsächlich übrig ist….!)

STEAKS

Zutaten:
4 Rinderfiletsteaks á ca. 200g
1/16 L Portwein
1/16 L Rindsuppe oder Fond vom Waldviertler Blondvieh
1 Schalotte
1 TL Tomatenmark
1 Spritzer Worchestershiresauce
1 TL Dijonsenf
1 TL Sardellenpaste
1 EL Butterschmalz
1 EL Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Schalotte fein schneiden.
2. Steaks auf beiden Seiten in Butterschmalz sehr heiß und jeweils 1½ Min. anbraten. Salzen und pfeffern, Hitze ein wenig reduzieren und jeweils weitere 1-2 Min. anbraten je nach Dicke und Wunsch des Garpunkts (rare, medium-rare, …). Dabei evtl. etwas Buttschmalz nach geben. Hitze nochmals etwas reduzieren.
3. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller bei 65-70°C warm halten / rasten lassen.
4. In der Pfanne in Butter die Schalotten anschwitzen, nach 1 Min. das Tomatenmark zugeben und nach 30 Sekunden mit Portwein ablöschen und Suppe aufgießen.
5. Einkochen lassen, den entstandenen Saft der Steaks zugeben und mit Senf, Sardellenpaste, Salz, Pfeffer und Worchestershire abschmecken. Mit etwas Maizena binden – siehe Schalotten.

Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit! Mehr zu den Porcella Saucen & Fonds und praktische Verwendungstipps finden Sie hier.

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Wurstsalat: „Put a lot of love in it“!

09 Donnerstag Apr 2015

Posted by Sarah in Rezepte

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Schlagwörter

Alexandra Palla, Comfort Food, Extra, Kochbuch, Kranzl, Put a lot of love in it, Rezept, ruckzuck, schnell, Wochentagsküche, Wurstsalat

Mit Liebe gekocht schmeckt’s einfach am besten, weiß Alexandra Palla. Seit 2011 teilt die Wienerin auf ihrem RoughCutBlog Rezepte und Geschichten aus ihrer Küche mit ihren Lesern. Ihre eigenen und die Lieblingsrezepte ihrer beiden Töchter hat sie jetzt liebevoll in einem bunten Kochbuch zusammengefasst.

© Melanie Limbeck, www.dasmundwerk.at

© Melanie Limbeck, http://www.dasmundwerk.at

Dass mit Liebe kochen nicht unbedingt aufwändiger sein oder länger dauern muss, beweisen vor allem die Kategorien #Ruckzuck und #Easypeasy.

Darunter finden sich praktische Rezepte für die schnelle Wochentagsküche wie flott herausebrutzelte Augsburger, zitronig frische Hühnerspieße als Comfort Food oder Popcorn mit Speck und Rosmarin für den gemütlichen Filmabend. Jedes von ihnen mit einer charmanten Anekdote abgeschmeckt.

© 2014 Alexandra Palla

Wenn es unter der Woche einmal schnell gehen muss und die Küche ausnahmsweise kalt bleibt, schnippelt Alexandra kurzerhand nach RoughCut-Manier eine Kranzl Extra, Eier und Gemüse und tischt zuhause einen beliebten Heurigen-Klassiker auf: Wurstsalat, mit Liebe zubereitet versteht sich. Wir empfehlen dafür den Extra Kranz im Naturdarm vom Bio-Schwein.

 Wurstsalat aus „Put a lot of love in it“ (2 Portionen)

© 2014 Alexandra Palla

© 2014 Alexandra Palla

Zutaten:

220 g Kranzl Extra

4 Eier

1 Salatgurke

1 Paprika

1 Zwiebel

500 g Paradeiser

Hesperiden-Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, (ev. Kernöl)

 

Zubereitung:

1. Eier hart kochen.

2. Kranzl-Extra schälen, in Halbräder oder Stifte schneiden, mit Zwiebel und Gemüse am Teller anrichten.

3. Mit dem Dressing aus Öl, Essig und Gewürzen marinieren, geschältes Ei darüber und wer mag, träufelt jetzt noch Kernöl darüber.

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Lamm zum Osterfest

23 Montag Mär 2015

Posted by Sarah in Rezepte, Wissenswertes

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Brauch, Fond, gebraten, Geflügelfond, Lamm, Lammbraten, Lammrücken, Lammsauce, Osterfest, Osterlamm, Ostern, Osterschinken, Peter Troißinger, Rezept

Neben dem Osterschinken kommt zum Osterfest vor allem eines auf den Tisch: Lamm. Aber weshalb eigentlich? Das Lamm ist das klassische Opfertier im Alten Testament. Es gilt als Zeichen des Lebens und steht im Christentum für die Unschuld Jesus. Die Juden schlachteten zum Gedenken an Gott zum Pessachfest ein Lamm. Dieser Brauch wurde von den Christen übernomen, die Lammfleisch unter den Kirchenaltar legten, wo es geweiht und anschließend am Auferstehungstag als erste Speise verzehrt wurde. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts blieb der Lammbraten fixer Bestandteil der österlichen Festtafel. Später wurde es Brauch, Hasen oder Fasane statt Lamm aufzutragen und es fanden Hasenjagden statt, die bis zum Karfreitag beendet sein mussten. In unserem heutigen Osterbrauchtum ist das Lamm in erster Linie beim Osterfrühstück am Gründonnerstag in Form von gebackenen süßen Osterlämmern aus Biskuitteig präsent. Im griechisch-orthodoxen Christentum spielt Lammfleisch zu Ostern auch heute noch eine wichtige Rolle.

Wir lassen den alten Brauch mit einem köstlichen Rezept von unserem Kochbox-Koch Peter Troißinger für Gebratenes Lammrückenfilet mit Rosmarinpolenta und Mediterranem Fenchelgemüse wieder aufleben.

Wir wünschen guten Appetit und genüssliche Osterfeiertage! Tipp: Werfen Sie einen Blick auf unsere Oster-Angebote.

© Porcella

© Porcella

Zutaten für 4 Personen:

800 g Lammrückenfilet

Salz

Olivenöl

1 Glas Porcella Feine Sauce vom Lamm

Sauce (gebundener Geflügelfond):

200 g Porcella Fond vom Geflügel

10 g Maizena

Mediterranes Fenchelgemüse:

2 Stk Fenchel

8 Stk getrocknete Tomaten in Öl

1 El schwarze Oliven

4 Stk eingelegte Zwiebel in Essig

1 Stk Knoblauchzehe

80 g gebundener Geflügelfond

Rosmarin-Polenta:

200 g Wasser

200 g Porcella Fond vom Geflügel

80 g Polenta

2 Zweige Rosmarin, gezupft gehackt

6 EL Olivenöl

Salz

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 160 Grad Celsius Umluft vorheizen. Die Fettauflage mit einem scharfen Messer einschneiden, rundherum salzen.
  2. Das Fleisch in einer Pfanne mit Olivenöl bei scharfer Hitze auf der Fettauflage anbraten bis es goldbraun und knusprig ist. Danach auf allen Seiten kurz anbraten.
  3. Für 10 Minuten ins Backrohr schieben. Nach dem Herausnehmen 5 Minuten in Alufolie gewickelt rasten lassen.
  4. Für die Sauce: Geflügelfond aufkochen und mit Maizena binden.

Tipp: Die Sauce können Sie mit folgenden Zutaten nach Belieben abwandeln. Hier ein paar Vorschläge: Salzzitrone – Martini Bianco / Zitronen Thymian – Averna / Rosmarin – Fermentierter Schwarzer Knoblauch

Für das Mediterrane Fenchelgemüse: Fenchel von Grün und Strunk befreien und in feine Scheiben schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren.

  1. Fenchel und Knoblauch zusammen im Öl der eingelegten Tomaten anbraten. Oliven und getrocknete Tomaten zugeben.
  2. Gebundenen Geflügelfond hinzufügen und alles zusammen durchschwenken. Abschließend salzen.
  3. Für die Rosmarin-Polenta: Wasser mit Salz und Olivenöl aufkochen, Polenta unter ständigem Rühren zugeben, aufkochen lassen und auf kleiner Hitze 30 Minuten leicht köcheln lassen. Währenddessen immer wieder umrühren und Rosmarin zugeben. Mit Olivenöl und Salz abschmecken.

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Beef Tacos aus „Auf die Hand“

05 Donnerstag Feb 2015

Posted by Sarah in Rezepte

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Auf die Hand, Beef, Fingerfood, Kochbuch, Lungenbraten, Rezept, Rind, Schulter Scherzel, Silvester, Stevan Paul, Tacos, Waldviertler Blondvieh

Manchmal dürfen Messer und Gabel ruhig in der Bestecklade bleiben und stattdessen die Hände zupacken. Dass es sich bei Fingerfood nicht automatisch um schnödes Fast Food handeln muss und was dabei herauskommt, wenn man hochwertigen Genuss in Form von Sandwiches, Burgern und Toast auf die Hand bekommt, zeigt Stevan Paul in seinem aktuellen Kochbuch, das übrigens von Porcella-Mitbegründerin Miriam gestaltet wurde.

Ob Küchenfeier, Stehparty oder ein gemütlicher Abend zuhause, Fingerfood lässt sich zwischen Kücheninsel und Sofa genauso gut genießen wie zwischen Tür und Angel. Wir haben in Stevans „Auf die Hand – Fingerfood & Abendbrote“ geschmökert und stellen Ihnen das Rezept für Beef Tacos vor. Zum Nachkochen empfehlen wir Ihnen den Lungenbraten oder das Schulter Scherzel vom Waldviertler Blondvieh.

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Rezept für 6–8 Portionen:
BEEF (10 Stunden plus 10 Minuten)
750 g Rindfleisch (bei Vatos Tacos kommt nur feinstes Filet in den Topf, es eignen sich aber auch Nacken, Schulter oder Querrippe) in 1 cm große Würfel schneiden. 1 große Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein würfeln. 350 g Fleischtomaten entstrunken und fein würfeln. Grüne Serrano-Chili- Schote (hui, scharf!, nach Geschmack!) fein würfeln. 2 EL Olivenöl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin hell anbraten, Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Mit 1 EL edelsüßem Paprikapulver, 1 TL Kaffeepulver,
1/2 TL gemahlenem Piment, 1/2 TL Kreuzkümmel und 1 TL Zucker bestäuben und unterrühren. Tomate und Chili unterrühren. Mit Salz würzen. Mit 1 L kräftiger Rinderbrühe auffüllen. Zugedeckt bei milder Hitze 9 Stunden leicht siedend garen lassen. 1 weitere Stunde offen leicht einkochen.

SCHARFE ROTE TOMATEN-SALSA „BITCH SLAP“ (10 Minuten)
600 g rote Fleischtomaten entstrunken, Fruchtfleisch grob würfeln. ó Zwiebel fein würfeln. Habanero-Pfefferschote nach Geschmack klein schneiden (Vorsicht, mörderscharf!). Mit 1 TL Sonnenblumenöl, 1–2 TL Mescal oder Tequila und 1 Msp. Kreuzkümmel würzen. 2–4 Korianderzweige zugeben und alles grob pürieren. Mit Meersalz würzen. Die Sauce lässt sich auch halbieren: einen Teil als Grundsauce verwenden, nur den anderen Teil für die Mutigen mit Habanero schärfen.

MILDE GRÜNE TOMATEN-SALSA „GREEN VELVET “ (25 Minuten)
600 g grüne Tomaten entstrunken, Fruchtfleisch grob würfeln. 1/2 Zwiebel fein würfeln, 1 Knoblauchzehe in Scheiben schneiden. Wenig Jalapeño-Pfefferschoten nach Geschmack klein schneiden (die Sauce soll nur mild-pikant sein). 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, alle Zutaten mit 2 EL Zucker hineingeben, salzen und bei milder Hitze 10–12 Minuten schmoren. Abkühlen und mit dem Saft von 1 Limette pürieren.

GUACAMOLE-CREME (GUACAMOLELOVE) (10 Minuten)
2 Avocados entsteinen, Fruchtfleisch aus den Schalen lösen und mit dem Saft von 1/2–1 Limette, 1 Prise Zucker und 1 TL Olivenöl im Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

TACOS (ergibt ca. 24–30 kleine Tacos, 50 Minuten)
400 g Mehl (Type 405) und 100 g Maismehl mit 2 TL Salz mischen. 300 ml Wasser und 4 EL Olivenöl zugeben und zu einem weichen Teig verkneten. Zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Zwei Bögen Backpapier mehlen, Teig dazwischen nacheinander
in 8 Portionen dünn ausrollen. Mit einem Ausstechring (11 cm Ø) Tacofladen ausstechen und auf einer bemehlten Fläche mit Klarsichtfolie bedeckt ablegen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Tacos portionsweise bei mittlerer Hitze erst von einer, dann von der anderen Seite je 1–2 Minuten braten. Herausnehmen, gebackene Tacos übereinander stapeln und im Ofen bei 50 Grad warm halten.

TIPPS: Wenn Sie Tacos vorbereiten wollen, breiten Sie die fertig gebackenen Tacos vor der Party auf Blechen im Ofen aus, besprühen sie mit etwas Wasser und erwärmen sie vor dem Servieren in wenigen Minuten bei 50 Grad.
Wenn Sie gekaufte Tacos verwenden, müssen Sie diese nur noch in der Pfanne in Öl kurz hellbraun braten.

Beef Tacos aus "Auf die Hand"

Beef Tacos aus „Auf die Hand“

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